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Feldtag 2021

 

Team Dreiberge

 

 

Das Team Dreiberge nahe Maxen wurde von Christian (DL9NL), Werner

 

(DL1VHF), Wolfgang (DL4WO) und Lothar (DL1DXL) aktiviert.

 

 

 

Für die GMA-Wettbewerbe ist diesem exponieren Aussichtspunkt der Kenner

 

DA/SX-389 zugeteilt worden. Das Terrain bietet nahezu alles, was man sich für einen solchen Einsatz wünscht: Tisch mit zwei Bänken mit einem Dach darüber, ein paar Bäume und genügend Platz für den Antennenaufbau und eine tolle Aussicht. Nur das Wetter mit den besonders böigen Winden war unangenehm. Andererseits konnten wir froh sein, dass es nicht regnete.

 

 

 

Christian und Wolfgang hatten ihre Geräte und Antennen mitgebracht. Zunächst bauten Christian und Lothar die Doppelzepp 2 x 15 m mit Wireman-Speiseleitung an einem Spieth-Mast als Mittelmast auf, der sich im Wind gewaltig bog. Aber die Abspannungen hielten bis zuletzt. Dann wurde wieder Christians TRX mcHF in Betrieb genommen, der seine sehr guten Eigenschaften erneut unter Beweis stellen konnte.

    
     
 

Zwar haben wir nur wenige QSOs geschafft, dafür wurden wir aber von einer großen Zahl von Skimmern auf 40 m gehört. Wieder bestätigte sich die Binsenweisheit, dass man bei einem exponierten Standort und frei stehender und optimal angepasster Antenne auch mit 10 W Entfernungen überbrücken kann, wo man aus weniger günstigen Lagen 100 W brauchen würde.

 

 

Der Autor dieser Zeilen konnte auch die Lehre ziehen, dass man vor Inbetriebnahme einer "fremden" Station wichtige Bedienschritte in Erfahrung bringen sollte. Sonst sendet man mit zu großer Ablage (RIT) oder gar nur auf den Abschlusswiderstand, was sich negativ auf die QSO-Bilanz auswirkt.

 

 

 

 

Auch Werner war ohne eigene Technik angereist. Seine Zeit auf den Bergen liegt länger zurück und war keinesfalls weniger intensiv. Auch waren die Frequenzen wesentlich höher. Über seine Anwesenheit haben wir uns sehr gefreut. Schließlich hat er einen großen Anteil an dem, was aus unserem OV geworden ist.

 

Wolfgang hatte wieder seinen Pixie und einen 40-m-Direktmisch-TRX von DL6DSA (sk). Der Direktmischer lieferte gute Empfangsergebnisse an der Bierbüchsenantenne. Leider verlor beim Senden der Akku sehr schnell seine Ladung, so dass es zu keinem QSO kam. Dafür gab es dann zwischen Pixie und mcHF wenigstens einen Rapportaustausch.

 

 
     

 

Überraschend tauchte plötzlich der Besitzer des Geländes auf brachte seinen Ärger zum Ausdruck, dass wir mit PKW zum Aussichtspunkt gefahren waren. Nach dem Abladen der Technik hätten wir zurück zum Parkplatz fahren müssen. Fürs nächste Mal werden wir das beherzigen. Dass dieser Disput friedlich zu Ende ging, war auch dem Umstand zu verdanken, dass wir mit unserer Funkaktivität auf ein ziemliches Interesse gestoßen waren - gut für uns.

 

Christian hat die Bedingungen in einem Video festgehalten.

 

 

 

 

Noch vorm Mittag besuchten uns Hardy (DL1VDL) und Wolfgang (DL6LUW), die wegen der Kälte auf der Kalkhöhe vorzeitig abgebaut hatten. Und noch etwas später gesellten sich auch Andreas (DG1AP), Norbert (DL4DSE) und Matthias (DL3VCO) zu uns.

 

    
     

 

 

Nach dem Abbau fuhren wir dann im Tross in Richtung Gasthof, den wir früher erreichten als geplant. Dort überraschten uns viele wartende Besucher, die auf Einlass hofften und von einem altbekannten Schild "Bitte warten, Sie werden platziert" abgehalten wurden. Zum Glück hatte Hardy für uns bestellt, so dass wir hinein geschleust wurden. Bei der Einnahme der schmackhaften Mahlzeit zu moderatem Preis wurde schnell klar, warum dieser Gasthof nach wie vor so beliebt ist.

 

 

 

Von den aktiven Rufzeichen während des Feldtages gibt es noch die RBN-Daten, die zeigen, was man alles hätte arbeiten können.

 

 

Lothar, DL1DXL

 

 

 

 

 

 

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